Team Dai Challenge 2018, Day 2

Heute waren wir doch wesentlich länger unterwegs, drum werde ich auch nicht allzuviel mehr schreiben.

Los ging's kurz nach 6 im Regen. Gestern war's schon ziemlich windig gewesen und irgendwer meinte beim Wetterdienst (mir war gar nicht klar, dass es sowas hier gibt, aber offenbar decken die Thais mit ihrem Regenradar auch einige laotische Grenzgebiete mit ab) gelesen zu haben, dass es einen Sturm geben soll. Das hat niemand ernst genommen, weil der letzte "Taifun" sich auch als laues Lūftchen herausgestellt hat, aber zumindest hat's die Nacht ūber geregnet, was um diese Jahreszeit sehr ungewöhnlich ist. Am Morgen dann auch noch mal etwas.

Start im Regen

Zum Glück war der Regen schon zuende, als wir auf die Dirt Road in die Berge eingebogen sind, aber mächtig matschig war's trotzdem.

Matsch

Erste Reparaturen ließen nicht lang auf sich warten, v.a. Ketten und Umwerferprobleme.

Erste Reparaturen

Stop im Hmong-Dorf, gar nicht weit von dem, wo wir letztes Jahr von der Polizei aufgehalten wurden. Drum haben wir uns auch zügig wieder vom Acker gemacht.

Hmong Village

Aber nicht ohne Späss'

Hörner

Das öffentliche Telefon mussen wir auch ausprobieren. Der Hörer geht nicht, nur der Lautsprecher.

Telefon"zelle" Dorfbewohner

Auf dem /weg waren diverse Flussdurchquerungen nötig. An einigen Stellen konnte man sich aber auch entscheiden, ob man über die wacklige Hängebrücke oder durchs Wasser fahren wollte.

Flussdurchquerung Tal

Über die Brücke fahren und nachher Rdl säubern geht natürlich auch.

Fahrradreinigung Fahrradreinigung 2 Hängebrücke

Schaulustige am Wegesrand

Zuschauer Zuschauer

Mary, Andi und der "Chinesische Büffel"

Chinese Buffalo

Endlich nach 104 km ziemlich fieserWege am Ziel: Kham grillt Catfish.

Grill

Veröffentlicht am Freitag, 9. Mär 2018  um 20:36:00

Team Dai Challenge 2018, Day 1

Dieses Jahr bin ich gar nicht dazu gekommen, das gebührend anzukündigen, drum geht es gleich los mit dem Bericht von der Straße: die Team Dai Challenge 2018 ist heute losgegangen!

Unsere gesponsorte Organisation ist dieses Jahr APL+, die Association for People Living With HIV/AIDS. HIV-Behandlung ist in Laos, wie man sich denken kann, ein besonderes Problem, wen schon die medizinische Grundversorgung so schlecht ist. Antiretrovirale Medikamente gehören zu denen, wo Pharmaunternehmen zwar immer noch dicken Reibach mit machen, die aber trotzdem auch ohne Patentzahlungen "schwarz" hergestellt noch richtig teuer sind, so dass viele der Patienten sich die einfach nicht leisten können. Weitverbreiteter Aberglauben führt zu einer Stigmatisierung der Leute in ihren Dorfgemeinschaften, und dass sich die Regierung immer noch schwer tut, zuzugeben, dass HIV überhaupt ein Problem ist, macht die Situation auch nicht einfacher. Die APL+ betreibt Lobbying zu dem Thema um die Politiker zu sensibilisieren und organisiert außerdem Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten für Patienten.

Nachdem wir im Vorfeld schon fleißig Spenden eingeworben und Tombola-Tickets verkauft haben (Spenden sind natürlich weiter willkommen, aus Deutschland am besten an IBAN DE27711500000024685927 oder PayPal teamdai@towiski.de), ging's heute also wie üblich im Morgengrauen los.

Bei Sonnenaufgang waren wir schon auf dem Weg aus Vientiane raus. Sonnenaufgang aus Vientiane raus

Nachdem alle noch frisch waren und einen 30er Schnitt auf Asfalt hingelegt haben, hatten wir den auch bald hinter uns gelassen. Er ging allerdings schon weiter als erwartet – da muss ich gleich mal wieder die mittlerweile asfaltierten Ausfallstraßen in OSM nachtragen. Dirt Roads

Auf bestimmt 10km hat uns ein übler Smog verfolgt. Dem Geruch nach hätte ich auf brennende Müllkippe getippt, aber so großflächig wie das war, ist da wohl eher eine Brandrodung außer Kontrolle geraten. Smog

Begenungen unterwegs: ich bin mir nicht sicher, ob sie auf dem Karren fahren durfte, weil sie am stillen ist, oder ob das ein Special zum internationalen Frauentag ist. Stillen auf dem Karren

Etwa 10 km vor dem Ziel wollten wir zu zehnt bloß in einer kleinen Bude mit Kühlschrank auf ein paar Nachzügler warten. Das Beer Lao konnten wir aber auch nicht so stehen lassen … Biiier!

Jetzt hätten wir eigentlich gedurft: alle am Ziel in Thabok. 120 km mit flachen 240 Höhenmetern – morgen wird's deutlich steiler wenn auch nicht so viel wie letztes Jahr. Ziel in Thabok

Veröffentlicht am Donnerstag, 8. Mär 2018  um 15:43:00

Tags: rad, reise

Xayabouri Elephant Festival

Dieses Wochenende waren wir auf dem Xayabouri Elephant Festival. Eins von Cristinas Projekten hat da einen Stand und der deutsche Botschafter ist vorbeigekommen, insofern musste sie da mal nach dem Rechten sehen und Leo und ich haben die Gelegenheit genutzt, uns das auch anzuschauen.

Die Gegend von Xayabouri ist schon seit langem vom Holzeinschlag geprägt, was man ihr auch deutlich ansieht. Da wo noch Bäume zu finden sind, gibt es auch die derzeit meisten Elefanten in Laos, die da als Arbeitstiere gehalten werden. Und wie man das so macht mit Brauereigäulen, Kamelen oder Rundholzdickhäutern werden die einmal im Jahr ordentlich gefeiert, bunt geschmückt, dürfen allerlei Tricks herzeigen, und ihre Besitzer versuchen dafür irgendwelche Preise zu gewinnen während sie sich den Rest des Tages ordentlich betrinken.

Etwas seltsam ist die Veranstaltung schon. An sich soll das eine der größeren Touri-Attraktionen von Laos sein; das Fest zieht sich über eine Woche hin, jeden Tag gibt's irgendwelche Veranstaltungen, aber was wo wann, das ist nicht rauszukriegen. Ein englisches Programm sucht man eh vergebens, aber auch sämtliche Laoten, die wir gefragt haben, meinten bestenfalls, es gäbe da schon was, das sei aber alles auf Lao, und wenn man das dann angucken will (ein bisschen lesen kann ich's ja schon mittlerweile), dann ist es nicht aufzufinden. Das war nicht so schlimm weil wir eh nur Samstagmorgen bis Sonntagmittag hatten und in der Zeit auch gar nichts anderes vor als da am Festplatz/"Stadion" rumzuhängen. Weil da aber zeitweise so gar nichts los war hatten wir den Verdacht, dass wir gerade was verpassen, war aber angeblich nicht so.

Außer den offiziellen Veranstaltungen auf dem Festplatz war das ganze ein ziemlich großer Markt. Ca. 80% Chinaschrott vom Elefenten-Tshirt für 1€ bis zum Handy-Ladegerät, der Rest ist Essen und lokales Handwerk, hauptsächlich Weberei.

Und Spiele. Natürlich große Hüpfburgen für die Kinder, und für die Erwachsenen faszinierend provinzielles.

Hir kann man um eine Flasche Bier oder eine Kaffeemaschine Roulette spielen.

Roulette

Die üblichen Schießbuden sind natürlich auch vorhanden, aber die hier bietet etwas besonderes: hier kann man "Mädels Versenken" spielen. Hinter den vor blutigen Nasen schützenden Gittern tanzen sehr züchtig drei Teenager. Jede hat ein Blechherz neben sich, das es mit einem Ball zu treffen gilt, worauf sich eine Falltür unter ihr öffnet und sie in einen Wasserbottich fallen lässt. Geschäftsideen im Sozialismus™

Mädels Versenken

Aber eigentlich waren wir ja wegen der Elefanten da. Raufsteigen war eine ziemliche Abzocke.

Elefantenreiten

Zwischendurch mal baden gehen. Auf einem Elefanten kommt man um diese Jahreszeit auch trockenen Fußes über den Fluss. Badender Elefant 1 Badender Elefant 2 Elefant mit Mahout

Solche Vorführungen wie hier mit den Jungelefanten muss es wohl mehr gegeben haben, das haben wir uns dann aber nicht mehr angeschaut. Ich fand den Umgang mit den Elefanten jetzt nicht so tierquälerisch wie wir schon gehört hatten, aber ich möchte lieber nicht wissen, wie sie die trainieren. Elefanten-Vorführung

Die Brücke hat eigentlich mit garnix zu tun, die steht in Luang Prabang und ich habe sie nur vor dem Rückflug noch fotografiert. Die ist deswegen lustig, weil sie eine temporäre Brücke ist, die immer nur bis zur Regenzeit hält und nachher wieder neu gebaut wird, und das ist ein Feature, das auf OpenStreetMap nicht vorgesehen ist. Die wird immer eingetragen, und ein paar Monate später kommt wieder jemand und stellt fest, dass es da gar keine Brücke gibt, und löscht sie wieder. Bis zur nächsten Trockenzeit. Das war auch das erste Mal, dass wir sie mal in echt bewundern konnten.

Bambusbrücke

Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Feb 2018  um 23:25:00

Tags: land

Saussure und die rote Limo

Mir fällt immer das Lieblingszitat meines Linguistikprofs über Saussures Semiotik ein, wenn ich hier auf der Straße diese Flaschen rote Limo rumstehen sehe: die Bedeutung eines Zeichens ergibt sich aus seiner Kernbedeutung und seinem Gebrauch im jeweiligen Kontext. Da gibt's nämlich zwei verschiedene Arten Flaschen, die sich hauptsächlich duch ihren Kontext unterscheiden, aber das erheblich:

Die Spirit-Limo

Spirit-Limo

Diese hier haben die Nachbarn vor unserem Hoftor in einen Pflanzkübel gestellt. Abgebrannte Räucherstäbchen, Bananen und Kerzen dabei lassen erkennen: die ist für die guten Geister. Manche der Spirits bevorzugen wohl Spirituosen, die dann in kleinen Schnapsgläschen abgestellt werden, aber wenn es was nichtalkoholisches sein darf, dann eigentlich immer rote oder gelegentlich fluoreszingelbe Limo.

Die Sprit-Limo

Sprit-Limo

Die andere Sorte steht immer scheinbar unmotiviert am Straßenrand, umgefüllt in Wasserflaschen, und zeigt eine illegale Tanke an. Zwar gibt es reguläre Tankstellen wie Sand am Meer und an den unmöglichsten Stellen1, aber trotzdem verkaufen viele kleine Lädchen auch nebenher noch Sprit in Kleinmengen. Es dürfte eine Kombination aus Steuerhinterziehung und Brandgefahr sein, das Verbot begründet, aber offenbar haben sie das Gesetz etwas überspezifisch geschrieben und den Leuten nur verboten, Spritflaschen zwecks Verkaufs an die Straße zu stellen. Wie gut, dass das Benzin von der Fanta kaum zu unterscheiden ist!


  1. Plausiblen Gerüchten zufolge hauptsächlich als Waschanlagen für chinesisches Geld aus dubiosen Quellen. Hier ist z.B. eine an einer furchtbaren Schlaglochpiste 200 m von der Hauptstraße weg, wo es deswegen genau null Durchgangsverkehr gibt. Wir fahren da öfter zum MTB-Training vorbei, aber ich habe noch nie irgendwen da tanken sehen. Kann mir niemand erzählen, dass die auch nur annähernd profitabel ist. ↩

Veröffentlicht am Samstag, 25. Nov 2017  um 14:10:00

Tags: land

Mastero

Ich sollte es ja besser wissen, aber manchmal glaube ich immer noch naiverweise an Profis im Bankgeschäft. Ich dachte ja, wenn man als Bank an so einem Bezahlnetzwerk wie Maestro, Cirrus oder UnionPay teilnehmen will, dann macht man einen Vertrag mit denen, und anschließend kriegt man eine Mail mit einer EPS-Datei (OK, bevor ich noch von der Zahnfee anfange: vermutlich mit einem JPG) und dem Hinweis, hier ist unser Logo, das dürft ihr jetzt auf eure Geldautomaten kleben.

Offenbar ist dem nicht so.

MasterCard+Mastero

Der tatsächliche Workflow scheint eher so zu sein, dass die Bank da jemanden mit Photoshop hinsetzt, der dann aus dem Gedächtnis irgendwelche Logos zusammenfrickelt. Und dann wundern sich alle, wenn scheinbar offensichtliche Fake-Geldautomaten, Skimmer und so nicht auffallen (ja, dieser Automat war echt) m(

Veröffentlicht am Sonntag, 9. Apr 2017  um 18:45:00

Tags: technik

Zensur in Thailand

Die Thais gehen mir langsam auf den Zeiger. Nicht nur sorgt deren Zensur-Infrastruktur hier ziemlich für übelste Paketlaufzeiten in die ganze Welt, sondern jetzt ist mir erstmals auch das hier aufgetaucht:

This site contains inappropriate content and information. Suspended by the
Digital Ministry for Economic and Social Affairs

Die blockieren mit dem Hinweis "Diese Website enthält unangebrachte Inhalte und Informationen. Blockiert vom Ministerium für Wirtschaft und Soziales" diese Seite der Chicago Tribune. Warum? Keine Ahnung. Normal sperren sie ja nur spöttische Kommentare über ihren König (Buddha sei mit ihm!), aber jetzt ist es vielleicht Hitler? Interessanterweise hat es zunächst einmal funktioniert, aber dann war die gesamte Chicago Tribune gesperrt. Offenbar sind die Analyse-Systeme zu langsam für Echtzeit, drum schauen sie erst mal nur die HTTP-Requests an, analysieren dann im Hintergrund das Ergebnis und sperren dann gegebenenfalls.

Gut, dass ich noch meinen VPN-Server habe.

Interessanterweise ist mir sowas von den Laoten noch nicht untergekommen. Laos kauft seine Internetbandbreite hauptsächlich in Thailand; Vietnam und China sind aber auch vertreten. Wobei die Chinesen für den Resale sicher eine Ausnahme von der Great Firewall machen müssen, denn deren internes Internet würde ja niemand sonst kaufen. Die Thais dagegen filtern einfach mal alles.

Veröffentlicht am Freitag, 7. Apr 2017  um 11:19:00

Tags: land, technik

Team Dai Challenge 2017: Video

Ach ja, wir sind ja auch angekommen in Luang Prabang, aber das Gruppenbild vor dem alten Palast musste ich mir erst noch kopieren:

Team Dai am Königspalast

Da Lorenz' Computer mit grad so viel Speicher wie mein Handy mit Videoschnitt etwas überfordert war, hab ich dieses Jahr das Team-Dai-Video gemacht. Nachdem ich völlig kompetenzfrei angefangen hatte, hab ich jetzt zumindest die Basics von Blender drauf. Nicht gerade intuitiv, aber das wäre auch das erste Videoschnittprogramm, das mehr als ein paar vorgefertigte Effekte kann und von dem man das behaupten könnte. Da sieht man ähnlich deutlich wie bei Texteditoren den Unterschied zwischen "benutzerfreundlich" und "anfängerfreundlich". Nach ein paar YouTube-Tutorials ging's aber ganz gut. Bitteschähn:

(Hier auch noch in 1080p)

Wir haben übrigens mit den Spenden für die Quality of Life Association gerade die 10.000 €-Marke genommen. Nicht ganz proportional zu den gefahrenen Kilometern im Vergleich zum letzten Jahr, aber immerhin eine Steigerung. Vielen Dank an alle Spender!

Veröffentlicht am Montag, 27. Mär 2017  um 07:41:00

Tags: land, reise

Ausgefrochen partizipativ

Der Leo hat gestern wieder einen wunderschönen Neologismus gebracht, den muss ich als Beispiel für die unbewusste Anwendung von linguistischen Regeln mal zitieren. Dass das mit Spanisch und Portugiesisch gut geht, hatten wir ja vor längerer Zeit schon ("Isso se chama chamão"), diesmal war's Denglisch: "Das hat mich ausgefrochen!" – That freaked me out!

Dass das deutsche Partizip von freak analog zu dem von speak gebildet wird, leuchtet unmittelbar ein! Ich freche aus, du frichst aus …

Veröffentlicht am Sonntag, 26. Mär 2017  um 15:40:00

Tags: familie

Drink don't drive

Kreative Tips vom laotischen Verkehrsministerium:

Drink don't drive

Ich würde ja sagen, da fehlt ein Komma.

Nebenbei kann die große Mehrheit der Zielgruppe auch weder mit dem Glas was anfangen noch hat sie ein Auto, geschweige denn so eine breite Karre. Da sollte eine Beer-Lao-Flasche und ein Moped drauf sein.

Veröffentlicht am Freitag, 24. Mär 2017  um 09:52:00

Tags: engrish

Zeichen und Wunder

… sie geschehen noch!

Halb fertige Straße

Kaum komm ich heim, haben die doch tatsächlich die lang ersehnte Straßenbefestigung halb fertig! Die ganze Spur von weit hinter unserem Haus bis vor zur Kreuzung ist betoniert. Heißt jetzt erst mal, dass wir drüben beim Wasserwerk parken müssen (die sehen das zum Glück sehr entspannt, wenn man ihr Betriebsgelände als Parkplatz missbraucht), weil auch geländegängigere Autos als unseres diese 30 cm-Betonschwelle mit auf der anderen Seite rausstehenden Armiereisen nicht schaffen, aber immerhin: in zwei Wochen soll's ganz fertig sein, und der Staub ist schon spürbar weniger geworden.

Was das leider auch heißt, ist, dass wir die Katzen gerade im Haus einsperren müssen. Vor anderthalb Monaten ist Dasha spurlos verschwunden, und die neue, die die Maeban gleich mitgebracht hat, war auch nach zwei Wochen wieder weg – und das bei reduziertem Verkehr draußen. Weggelaufen sind sie sicher nicht, überfahren ist auch unwahrscheinlich, da bleiben noch die chinesischen Straßenarbeiter. An deren Stelle würde ich ja auch lieber die fetten, geimpften Hauskatzen grillen als irgendwelche mageren Straßenviecher, die nach Müll schmecken.

Veröffentlicht am Freitag, 17. Mär 2017  um 23:10:00

Tags: land

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