Theme kaputt

Menno, hab ich mir schon wieder das deutsche Blog-Theme zerschossen gehabt. Ich muss dieses Chronicle bald mal forken, so langsam wie die mit meinen Pull-Requests sind.

Damit hier nicht nur Gejammer steht, hier noch ein bisschen Engrish.

Blvklist

Veröffentlicht am Freitag, 16. Sep 2016  um 15:23:00

Tags: engrish, technik

Engrish ၅

uncomportable (adj.): unerträglich

Working a head. Sorry for Uncomportable

Windpocken oder echte?

Pock Grilled

Ich hätte auch gern so eine Gartenromanze implantiert, bitte.

Encounter you and romantic home with bathing lines

Eins der schönen Fietschers im Engrischen sind ja die Konversionen. Ist das erste Wort da jetzt ein Adjektiv oder ein Substantiv?

Drunk with honey blush

Gimme that bloomin' baby look concealer already, I look like a 2yo again!

Blooming baby look concealer

Wertvolle Erziehungsratschläge auf chinesischen Star-Wars-Figuren. Das mit den Fingern im Mund muss ich Leo auch immer noch sagen. Wenn er bloß auf Darth Vader besser hören würde! Aber gut zu wissen, dass er letztendlich auch (vermutlich mostly) harmless ist.

The fierce on the war, likely imperial helmet part fade, the children are
harmless, but don't put your hands in your mouth.

Veröffentlicht am Freitag, 9. Sep 2016  um 15:39:00

Tags: engrish

Team Dai Challenge Video: jetzt aber!

Wieso sagt mir das denn keiner, dass man in Deutschland das Team-Dai-Video wegen dem üblichen Gema-Gehampel nicht sehen darf? Wie "Deichkind" schon sagte: Alles muss man selber machen lassen! Ich lass das dann mal meinen Server machen:

Veröffentlicht am Montag, 5. Sep 2016  um 12:51:00

Tags: reise

shutdown -h now 'i can haz obama'

Leo hat jetzt eine Woche Sonderferien. Die Schule ist wie die meisten anderen mit einem etwas größeren Einzugsbereich mal eben dicht gemacht worden, weil gerade das große ASEAN-Meeting mit Großkopfaten bis hin zu Obama stattfindet.

Seit ein paar Tagen steht auf allen großen Straßen buchstäblich alle 50 Meter ein Uniformierter mit einem Schildchen um den Hals und dreht Däumchen – nach Einbruch der Dunkelheit sieht man sie auch mal Bier trinken, weil sie sich auf ihrem Ausguck nach gefährlichen Terroristen sicher zu Tode langweilen. Heute und für den Rest der Woche werden die entsprechenden Straßen dann einfach komplett dicht gemacht und es gibt eine Ausgangssperre ab 22 Uhr. Mal sehen, wie die Leute jetzt z.B. von hier zum Flughafen kommen. Der ist auf der anderen Seite der Stadt und normal fährt man da genau durch die Zone mit den ganzen Ministerien und so durch. Wahrscheinlich muss man einmal 40 km ganz außen um die Stadt rum.

An den größeren Hotels haben sie futschneue Metalldetektoren und Röntgengeräte hingestellt, da kommt man nur noch mit Sicherheitsscan rein. Mein Telefon enthielt offenbar nicht genug Metall für den einen Detektor, durch den ich zweimal durchgelaufen bin, und auch das andere Gedöns wie Gürtelschnalle und Schlüsselbund, das am Flughafen immer piepst, haben sie nicht gefunden. Wahrscheinlich zeigt der "Röntgen"-Bildschirm auch eher das Fratzenbuch.

Veröffentlicht am Montag, 5. Sep 2016  um 12:12:00

Tags: land

Lebensmittel-Shoppen auf Laotisch

Lebensmittel einkaufen ist hier eine gewöhnungsbedürftige Sache. Die Läden sehen alle so ähnlich aus: Chok Dee Mart

Das ist jetzt zufällig der, der hier in der Gegend das beste Fleisch hat. Gehört einem Australier; vermutlich hat seine laotische Frau den Namen ausgesucht, der so viel wie "guter Führer" heißt. Der Laden ist 200 m von unserem letzten Haus entfernt, aber das mit dem Fleisch haben wir küzlich erst mitgekriegt. Gemappt hatte ich den schon lang, da hatte er aber dieses Transparent mit "Quality Meats" noch nicht da hängen.

Es wird hier immer nur über Mundpropaganda weitergegeben, wo es was zu kaufen gibt. Neulich sind wir mal da gucken gegangen, wo wir gehört hatten, dass der Großhändler ist, der die ganzen Supermärkte für die Ausländer mit importiertem Zeug beliefert. Es hieß, der vertickt auch an Privatleute, und deutlich billiger als im Supermarkt.

Eingang Der Eingang sieht wie üblich aus wie eine ranzige Garage mit einem Tischchen drin.

Zweistöckiger Riesenkühlschrank Dahinter versteckt kommt dann das Importparadies in Form zum Teil zweistöckiger Kühlhallen/-container. Das zweite Stockwerk ist da so aus Sperrholz reingezimmert. Das ist die kühlschrankkalte Abteilung mit Wein, eimerweise Senf, Gewürzen, Nüssen und sonstigem abgepacktem Zeug.

Die Fleisch- und Fischabteilung Die Fleisch- und Fischabteilung. Das war wohl tatsächlich mal ein LKW-Kühlcontainer, dem sie noch ein paar Styroporplatten außen draufgeklebt haben. Hat etwa -10°C.

Zwischen den Containern Zwischen den Containern, die in einer Wellblechhalle stehen, sieht es so aus. Erst mal gewöhnungsbedürftig, aber recht überlegt ziehe ich das doch den psychologisch-manipulativ durchdesignten Konsumtempeln mit vorne den Frauenklamotten und Brot&Butter ganz am hinteren Ende vor.

Echte Importware Man importiert wohl tatsächlich aus aller Welt. Aber seit wann schreibt man "Haferflocken" im CamelCase?

Fisch im Tiefkühler Das ist der kälteste Raum, noch mal ein paar Grad unter dem Container.

Hat sich gelohnt, die Tour. Zwar ist das fast 15 km zu fahren, aber wenn man größere Mengen kauft, taugt das schon. Da haben wir jetzt auch das sonst unmöglich zu findende Vollkorn-Roggenmehl im 10 kg-Sack gefunden, so dass wir endlich eigenes Brot backen können. Baguette und so gibt's zwar anständige, den französischen Ex-Kolonialherren sei Dank, aber Roggenbrot machen sie nur für Expats und entsprechend extrem teuer.

Veröffentlicht am Samstag, 3. Sep 2016  um 12:32:00

Tags: land

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