Engrish ສາມ

Mal wieder a bissl Engrish; hat sich was angesammelt.

Shujian Clothesline So ziemlich alles an dieser Wäscheleine ist pure win.

Mama Sababa Isralei Food Kochen kann die Mama zumindest, wenn sie schon ihr eigenes Land nicht schreiben kann.

Look at here, please click slowly Das steht bei der Mama an der Klowand. Bezieht sich wohl auf die Klospülung, die leicht kaputt geht.

When you use the phone charging, Please send it on the desktop.To prevent
mobile phone explosion make people injured. "To prevent mobile phone explosion make people injured" – na das ist doch mal vertrauenerweckend!

A cake takes reservation Der Kuchen kommt mit eingebackenem Anrufbeantworter.

Intellectualized Hot pack massage machine Ich fühl mich auch schon ganz intellektüllassiert.

Spa Salt Sliming … und schleimig auch.

Do beautiful. di dream like a colorful and round disk makes in the car comfortable from a luggage space and under a sheet. GLAMOUROUS RICH BEILAMEI Let's get under the sheet in the luggage space and make beautiful!

Resin Bear Any particular resin for choosing that name? Other than being high on household items I mean.

Schulen sind ja immer ein besonders dankbares Ziel: Maniphone Nusery and Kindergaten School Kindegarten, Primery & High School Also was jetzt, Kindergaten oder Kindegarten?

Es wimmelt eigentlich in Vientiane von Expats. Da sollte man meinen, wenn hier ein Haus verkauft wird, würde vielleicht vorher mal einer gefragt, wie man das auf Englisch schreibt. Nope: House For Sela and Rent For Salle House for Sail

Klamotten mal wieder:

No Fun! DICIMATE Times hers CUSTOM POWER

He Roes

roe1 /rō/, noun
noun: roe; plural noun: roes

the mass of eggs contained in the ovaries of a female fish or shellfish, typically including the ovaries themselves, especially when ripe and used as food.

the ripe testes of a male fish, especially when used as food.

Das scheint ein Verbing zu sein, in der Bedeutung "dem Fisch die Eier rausnehmen" oder so.

Traning to save the World. Superhero. Tranigster Hero von Welt!

TRIANGULAR. Thave the black Jeans. Anotner. Fashion the......THE CAR

MONEY ISLKE MUSH NOT NOT GOOD KCEPT IT ESPREAD Da gibt es tatsächlich schon ein Blogposting drüber, das allein länger ist als der ganze Text in diesem hier.

Play boy Clup

Weil man das schlecht lesen kann: da steht "Play boy Clup" drauf.

Petitscript WEATER. Everybody is a Pioneer Ob die diesen WEATER hier meinen?

Veröffentlicht am Montag, 30. Nov 2015  um 20:23:00

Tags: engrish

That-Luang-Festival

Ich wollte eigentlich schon Ende Oktober vom Bootsrennen berichten, aber nachdem wir beim Aufbau kurz dabei gewesen waren (Cristina hat mit ein paar Studenten einen Stand zum Thema Müllvermeidung auf dem Fest organisiert), haben wir beschlossen, uns das zu schenken. Ich hab mal einen kurzen Schwenk vor dem Stand gemacht – die Kamera hat die Lautstärke sehr gnädig wiedergegeben, aber die Kakophonie von einem halben Dutzend übersteuernden Lautsprechern kommt ganz gut raus, auch wenn da noch nicht alle Stände überhaupt ihre PA fertig aufgebaut hatten:

Ein Bild hab ich noch von dem Übungs-Rennen gefunden; die sind ab und zu bei uns hinterm Haus vorbei gekommen. Nur um zu zeigen, mit was die da so rumgefahren sind: Boat Race Training

Wir sind da weggefahren, worüber ich auch irgendwann noch mal was schreiben muss. Aber jetzt gab's noch einen Event, der der das wohl noch mal toppen konnte: das That-Luang-Festival, und da waren wir mal kurz.

Pha That Luang ist eine vergoldete Stupa, die hier das wichtigste Nationalsymbol und ein großes buddhistisches Heiligtum ist: Pha That Luang

Bei dem Festival kommt die ganze Stadt vorbei, zündet Räucherstäbchen da drin an, legt Blumen nieder … Blumen für Setthathirath (hier an der Statue für König Setthathirath – vorne ist der Müllhaufen, wo ab und an die Blumen hingeschaufelt werden, damit man noch was vom Denkmal sieht)

… spendet reichlich an die Mönche und Nonnen und wird dafür gesegnet. Nonnen Die in weiß sind hier immer die Nonnen; orange tragen nur die Mönche.

Dazu gibt's Vorführungen traditioneller Tänze … Tänzerinnen Tänzerinnen

… und traditionelle Snacks: Lao Snacks Das sind mit aromatischen Zitronenbaumblättern fritierte Grillen und Schmetterlingslarven; übrigens durchaus lecker, solange sie noch warm und knusprig sind.

So weit das Programm, wie wir es erwartet hatten. Aber natürlich dürfen in Laos die Lautsprecher nicht fehlen. Drinnen auf dem Tempelgelände klang es etwa wie in dem Video oben, nur in einer Lautstärke, dass ich mir ernsthaft Sorgen um Leos Ohren gemacht habe. Das ganze wurde gesponsort und entsprechend dekoriert wie ein Sport-Event: Lao Beer Company, Nivea, Pepsi, Huawei und wie sie alle heißen waren überall mit ihren Bannern und alle 10 Meter hat ein anderer Marktschreier seinen chinesischen Plastikschrott, das neueste Shampoo, Magnum-Eis oder Waschmaschinen angepriesen. Wer zur Hölle geht zum That-Luang-Festival und kauft sich da eine Waschmaschine? Offenbar existieren diese Leute. Wenn da ungefähr eine Million Leute dicht gepackt in den Straßen stehen, fragt man sich zunächst ohnehin, wie die ihre Waschmaschine dann nach Hause bringen. So: Auto in der Menge Auto in der Menge Man fährt einfach mit dem Auto hin. Immer schön um die riesigen Müllhaufen rum die sich mit der Zeit bilden und die keiner wegräumt, weil die Müllabfuhr es nicht so nötig hat wie die Leute mit ihren Waschmaschinen: Müllhaufen

Ich würde sagen, es ist die Hölle, wenn's nicht gerade sehr angenehmes Wetter wäre. Aber sonst passt an dem Begriff eigentlich alles.

Veröffentlicht am Sonntag, 29. Nov 2015  um 00:06:00

Tags: land

Ungeschützter Verkehr

So, wir haben jetzt auch ein Auto. Bisher haben es zwei 125er Honda- bzw. Kolao- (die Südkorea-Laos-Technik-Koop) Mopeds getan, aber der Verkehr ist schon ziemlich scary hier. Eigentlich ist mir diese Rüstungsspirale auf der Straße ja zutiefst zuwider, aber wenn wir Leo durch den Berufsverkehr zum Sport oder sonstwohin karren müssen dann hab ich doch auch lieber etwas Blech drum rum – wenn die Laoten mal fahren lernen, können wir noch mal drüber reden.

Leute, die schon länger hier wohnen, erzählen einem, wie hier vor 15 Jahren noch die Hühner auf der Straße rumgelaufen sind und Vientiane eine Handvoll befestigter Straßen hatte. Die haben sich also in einem guten Jahrzehnt ins 21. Jahrhundert katapultiert und offenbar kommt die kulturelle und ausbildungsmäßige Entwicklung da nicht ganz mit. Sogar unser Laotisch-Sprachführer von 2012 meint noch:

Die laotischen Straßenverkehrsregeln sind im Detail nicht immer klar und äußerst fahrradfahrer- und fußgängerfreundlich.
Vielleicht sind sie das sogar in der Form, wie sie irgendwo auf einem geduldigen Stück toten Baums stehen, aber in der Praxis kann ich das nicht finden. Bei den Thais habe ich den Eindruck, die fahren wie die Henker, weil's ihnen wurscht ist (Wiedergeburt ist schon was tolles), während die Laoten es schlicht nicht gelernt haben. Ein Führerschein ist de facto genausowenig Voraussetzung zum führen eines Kraftfahrzeugs wie ein funktionierendes selbiges. Eigentlich muss man ständig so fahren, als würde das Moped, das einem gerade mit 60 Sachen, einer kleinen Schwester und einer mit Wäscheleine festgefrickelten 15kg-Gasflasche hinten drauf auf der falschen Straßenseite entgegenkommt (was man – die Lichtanlage ist natürlich ebenso toll gewartet wie Auspuff und Bremsen, also zuletzt so 2003 rum – zwar deutlich hören, aber nicht sehen kann) von einem übermüdeten Dreizehnjährigen "gesteuert", der gerade sein fünftes Jahr hinter der Lenkstange mit einem ordentlichen Becher Lao-Lao begossen und nur deswegen gerade aufgehört hat, darüber mit dem Handy was ins Fratzenbuch zu schreiben, weil ihm der Wind eine Ladung des ubiquitären Staubs ins ungeschützte Gesicht geblasen hat.

Motokids 2

Die Kombination mag jetzt hauchzart übertrieben sein, aber einzeln sind das alles alltägliche Sachen. 2003 steht z.B. auf dem Inspektionsaufkleber auf dem Moped unserer Putzfrau. Wobei "Inspektion" nicht heißt, dass da was anderes als die umgerechnet 1,50 € inspiziert würden, die der Aufkleber kostet. Oder dass man den irgendwo hin kleben müsste, wo man (also die Polizei z.B.) ihn sehen kann. Auf der linken Straßenseite Abkürzungen fahren oder den Gehsteig zur Rushhour mal eben zur Mopedspur umwidmen, das macht wirklich jeder. Die Kinder mit dem Moped zur Grundschule fahren lassen ist nicht ganz so verbreitet, aber zumindest in der Provinz geht das immer. Um nachts besoffen mit Vollgas auf dem Hinterrad um den Präsidentenpalast zu jagen, dafür braucht's einen gewissen sozialen Status, aber den haben zumindest genug Teenager, dass man das wochenendlich beobachten kann.

Motokids 1

Die Folgen sind dann natürlich auch offensichtlich. Ich habe in den paar Monaten hier locker so viele Unfälle gesehen wie in meinem ganzen bisherigen Leben zusammen – und da waren ja auch schon einige Jahre in für eher lockere Interpretation der Verkehrsregeln bekannten Ländern dabei. Neulich auf dem Weg ins Schwimmbad gleich zwei hintereinander, und immer wieder irgendwo reingedengelte Mopedfahrer. Dass die alle nicht fahren können, führt auch dazu, dass die Stadt ständig Stau hat, ob wohl das nicht sein müsste. Das sagt in Deutschland zwar auch jeder, aber hier sind auch noch die Ampelschaltungen daran angepasst. Wenn man die nämlich so schalten würde, dass immer eine Straße grün hat und Linksabbieger eine Extra-Ampel haben, dann wäre das viel zu kompliziert. Das gäbe ständig Frontalzusammenstöße und viel böses und sonstiges Blut. Stattdessen hat immer eine Richtung grün, und da darf dann beliebig gefahren werden, wobei rechts abbiegen immer geht – ob offiziell oder de facto, weiß ich nicht. Die Phase wechselt im Uhrzeigersinn, und wenn die Ampeln auf einer Straße synchronisiert sind, dann ist das wörtlich zu nehmen: wenn man an der einen grün hat, hat die nächste das zur selben Zeit in der selben Richtung und wird grad wieder rot, wenn man hin kommt.

Nummernschilder sind immerhin allgemein üblich. Es sagt aber auch niemand was, wenn man mal längere Zeit keins hat. So wie wir gerade, weil unser Auto noch nicht angemeldet ist. Macht eine Firma für uns; die machen einen Haufen Geld damit, des Laotischen nicht mächtigen Leuten ihre (in diesem Fall erhebliche) Bürokratie zu erledigen, die einen sonst wochenlang in Atem halten würde. Immerhin kommen die für das Geld zu Hause vorbei und holen die Unterlagen; als die Frau da war, rief sie mich an und meinte, "I should be close to your place now, look out for a black Hyundai without license plate". Des Schusters Kinder laufen ja bekanntlich barfuß. Wenn uns doch mal jemand anhalten sollte, dann sollen wir sie anrufen und mit den Cops reden lassen, sie "regelt das dann schon".

Die Anmeldung müssen wir überhaupt nur machen, weil die Verkäuferin bei der Botschaft gearbeitet hat, und die machen sowas ordentlich™. Also abmelden, wenn man wegzieht z.B. Das erste Auto, das wir angeschaut haben, war noch auf die Leute angemeldet, von denen die Besitzer es vor sechs Jahren gekauft hatten. Man kriegt da ein kleines Kärtchen mit Fahrzeugdaten und Nummer drauf, und wenn man bei einer Kontrolle das zum Fahrzeug passende dabei hat, glauben sie einem i.d.R., dass man das nicht geklaut hat. Im schlimmsten Fall muss man noch den Kaufvertrag zeigen, aber der Name auf dem Kärtchen ist völlig schnuppe.

Egal – unser für die Stadt reichlich übermotorisiertes Blechverhüterli (ich hoffe ja, dass wir 4WD und so in den wilderen Landesteilen noch mal ausnutzen können) wird jedenfalls den richtigen auf der Karte stehen haben. Mal sehen, angehalten wurden wir bisher immer nur vom Stau. Und zu Leos Schule habe ich einen Weg über kleine Dirt Roads gefunden, den wir zumindest zusammen auch mit dem Rad zurücklegen können, was wir seit diesem Schuljahr auch fast jeden Tag machen.

Veröffentlicht am Samstag, 14. Nov 2015  um 23:00:00

Tags: land

Umgezogen

Jetzt sind wir schon zwei Monate hier und ich hab's immer noch nicht erzählt: wir sind umgezogen. Das alte Häuschen war eigentlich ziemlich in Ordnung -- ein bisschen mehr Stauraum hätte schon sein dürfen, aber an sich war das OK. Das Problem fing so zwei Wochen nach unserem Einzug an, da hatte eine Nachbarsfamilie nämlich beschlossen, mit ihrem Grill und ein paar Bierkästen auf die Uferstraße hinter unserem Haus umzuziehen. Der wurde da immer gegen Mittag aufgebaut und dann bis am frühen Abend irgendwelche schwer definierbaren Tierstücke erhitzt, was man bei passendem Wind auch deutlich gerochen hat, aber das war alles noch lieb und nett. War ja auch im Großen und Ganzen eine Familienveranstaltung. Dann allerdings haben sie sich einen größeren Tisch und einen Lautsprecher besorgt und angefangen, Grillzeug zu verticken, so wie es an dieser Straße schon diverse mehr oder weniger etablierte Bars machen. Für den Lautsprecher hatten sie einen USB-Stick (der passende Player ist da ja mittlerweile immer gleich mit drin) mit etwa 90 Minuten Best of Lao-Pop, und der lief dann da von vorn bis hinten und dann wieder von vorn, abends gelegentlich unterbrochen von wenig talentiertem Karaoke (die Filipinos sind da echt besser). Da haben wir die Vermieterin gefragt, ob man die nicht irgendwie rauskomplimentieren kann, aber das hat sie wohl nicht geschafft. Wir wollten als gerade neu eingezogene auch nicht gleich auf die Barrikaden gehen und mit denen streiten; bis auf den Musik- und Fleischgeschmack gab's sonst nichts zu meckern.

Etwa zwei Monate haben wir gesucht, dann haben wir diesen Lao-Style-Palast hier am Ufer gefunden. Das ist ein riesiger Kasten, der in Deutschland locker für vier Stockwerke reichen würde; hier sind's zwei mit extra hohen Decken zwecks Raumklima plus ein Giebeldach rein zur Wärmeisolation. Kostet zwar einiges mehr als das Haus vorher (das war auch ziemlich billig für hiesige Verhältnisse), aber die Lage ist schon fantastisch. Jetzt sind wir direkt am Ufer ohne Straße dazwischen; hinter dem Haus ist eine ziemlich staubige Straße, aber zum Glück auch einige große Bäume, die viel abschirmen. Denn die Skala für "staubig" ist hier ebenso wie die für "heiß" etwas anders geeicht. Staubig heißt, wenn hier nach Einbruch der Dunkelheit etwas Verkehr ist, dann hat man etwa 150 m Sichtweite.

Terrassenpanorama Panorama von der Terrasse. Der "Dunst" ist keiner, das ist Staub.

Ich hoffe, das war's dann erst mal mit dem umziehen. Sieht gut aus, dass wir die restlichen zwei Jahre hier verbringen können.

Veröffentlicht am Mittwoch, 4. Nov 2015  um 00:16:00

Tags: familie

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